Förderpreis "Das Ruder"

Medienprojekt – Tanzfilm erstellen

Erfahrungsbericht zum Projekt „Medien-Kids 2“ aus der Kita der evangelischen Friedensgemeinde

Einstieg (Choreografie und Film machen):

Ich habe mir vorgenommen, mit und für die Kinder einen Film zu erstellen, damit sie sich selbst beim Tanzen beobachten können. Ich habe einzelne Teile des Tanzes hervorgehoben, indem ich herangezoomt habe.

Da wir ein halboffenes Konzept haben, habe ich anfangs das Tanzangebot offen für alle Kinder zwischen 3-6 Jahren angeboten, um zu sehen wer Interesse an diesem Projekt hat. Dies habe ich zwei Wochen lang getestet. Zwischendurch dachte ich, dass ich mir viel zu viel vorgenommen habe und dass das Projekt, einen Tanzfilm zu erstellen, zu schwierig für die Kinder wird. Nach diesen zwei Wochen habe ich mir eine feste Gruppe ausgesucht aus den Kindern, die wirklich Lust und Interesse hatten mitzumachen. Und dann ging es wieder voran und alle hatten Spaß an dem Tanzangebot. Die Choreografie wurde eingeübt, alle Kinder sollten ein Tanzoutfit mitbringen.

Als alles fertig geplant und geübt war, sind wir in die Turnhalle gegangen, um zu filmen.  An diesem großen Tag des Videodrehs waren alle aufgeregt, die Kinder, die Eltern und ich auch, da ich sehr gespannt war, ob alles so klappt, wie ich es mir vorgenommen habe. Nach dem Frühstück haben alle Kinder ihr Outfit angezogen, sie haben ihre Frisur bekommen und dann ging es los in die Turnhalle. Dort angekommen mussten wir erst einmal die Requisite aufbauen, dann habe ich die Kinder auf ihre Position gestellt und wir sind nochmal die Choreografie durchgegangen. Ich hatte zwei Kolleginnen und ein Kind zum Filmen dabei. Die ersten zwei Durchläufe liefen nicht ganz so wie geplant, da viele der Tänzerinnen durch die neue Umgebung und ihre Aufregung etwas abgelenkt waren. Beim dritten Versuch hat es dann besser geklappt und das Video war im Kasten.

Hauptteil (Video bearbeiten):

Das Schwierigste beim Bearbeiten des Videos war es, dass ich selbst noch nicht viel mit dem Tablet gearbeitet habe und dadurch noch keine genaue Vorstellung hatte, wie das Programm funktioniert. Zum Bearbeiten habe ich nur ein Kind (5 Jahre alt) dazu genommen. Am Anfang gab es einige Schwierigkeiten die gedrehten Videos auf das Tablet zu bekommen, da wir mit einer anderen Kamera gefilmt haben. Nach mehreren Versuchen hat es dann geklappt und wir konnten einmal einen Trailer zusammenschneiden und das Hauptvideo mit der Musik unterlegen. Dies haben wir mit der App „iMovie“ gemacht.

Beim Zusammenschneiden des Trailers ist es relativ einfach und hilfreich, dass es eine grobe Vorlage gibt, die zeigt, wo man die Videos einsetzen kann. Bei dem Hauptvideo mussten wir nur noch die Musik unterlegen, was auch ziemlich einfach war. Aber da ist mir aufgefallen, dass es schwer ist, einzelne Teile und Sequenzen aus dem Video zu nehmen, da es keine Leiste gibt, wo die Sekunden genau angezeigt werden.