Schulische Bildung

Schule ohne Rassismus und ohne FAKE

„Real oder Fake“? Um diese Frage drehte sich am 08. November der Schultag einiger Schüler*Innen an der GSO-Bremen. Im Rahmen des Projekttages „Schule ohne Rassismus“ beschäftigten sich die Schüler*Innen einer 8. Klasse im Workshop „#FAKE“ mit Fragen rund ums Thema „Fake-News“. Sie lernten dabei, was Fake-News sind und wie sie diese im Internet erkennen können.

Wie aktuell diese Fragen bezüglich des Umgangs mit dem Internet und den sozialen Netzwerken für die Schüler*Innen sind, zeigte sich gleich am Anfang des Workshops. Für fast alle teilnehmenden Kinder gehören soziale Medien zum Alltag: YouTube, um Comedy-, Gaming- oder Musikvideos zu schauen. Instagram, um Fotos von Freunden und Influencern zu sehen und selbst zu posten. Facebook und WhatsApp zum Chatten und Telefonieren.

Während des Workshops konnten die Kinder beweisen, wie fit sie tatsächlich im Umgang mit sozialen Medien sind, indem sie Bilder, Videos, Posts und Artikel als „Real“ oder „Fake“ entlarvten.

Schließlich wurden die Schüler*Innen selbst zu Fake-News-Reporter*Innen und verfassten Artikel über Prominente mit Überschriften, wie „Helene Fischer hört mit Volksmusik auf und steigt bei Metallica ein“. Hierbei lernten die Kinder durch eigenes Ausprobieren, mit welchen Tricks die Verfasser von Fake-News arbeiten und wie man diese verlässlich enttarnt. Hilfreich sind dabei Internetseiten wie www.mimikama.at, aber auch das Gegenchecken der Quellen, Fakten und Bilder.

Am Ende des Tages war das Fazit der Schüler eindeutig: „Man darf nicht alles glauben, was im Internet steht!“

Autorin: Luisa Runge