Förderpreis "Das Ruder"

Im Parkourpark Überseestadt

22. 11. Heute waren wir im Parkourpark in der Überseestadt. Es war kalt und die verflixten Stangen waren bitter-bitterkalt, aber die Jungs haben tapfer durchgehalten. Wir haben Läufe über die gesamte Anlage gemacht, und da war alles dabei: Springen, laufen, klettern, balancieren. Es hat Spaß gemacht und wir haben prima Videos gemacht.

Natürlich geht es beim Parkour um (harmloses, weil ohne Gegner) Jump ’n‘ Run, und die Anlage ist dafür auch wirklich toll, aber schnell stellte sich heraus, dass sie auch hervorragend für eine andere Sorte Spiel ist: Egoshooter. Einer der Jungs hatte eine GroPro auf dem Kopf laufen, während er mit einem anderen Jungen gespielt hat. Von außen hat das Spiel nicht spannend gewirkt – zwei Jungs halt, die versuchen sich mit ihren Händen gegenseitig abzuschießen –  aber im Video ist alles drin: sein schnelles, angespanntes Atmen, die Waffe im Anschlag , das Zögern und die Spannung, ob um die Ecke ein Gegner lauert, die Erleichterung, wenn nicht, aber auch der Schreck, wenn plötzlich der Gegner von oben springt. Plötzlich habe ich mitgefiebert und die Faszination des Spiel erlebt. Ist also eine Frage der Perspektive!