Medienpolitik

Medienpolitik bezeichnet alle Diskurse und Maßnahmen, die den Ordnungsrahmen für publizistische Medien bilden und deren Spielraum anhand von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien definieren. Im Zuge der Digitalisierung wachsen Märkte, die teilweise noch getrennt geregelt werden (Printmedien, Rundfunk, Mobilfunk, Telekommunikation), immer mehr zusammen. Dies führt zu Diskussionen in der EU, dem Bund und den Ländern über eine neue Medienpolitik. Die Veränderungen der Medienwelt führen auch zu politischen Diskussionen über das Thema Medienkompetenz.

Der erste Medienkompetenzbericht der Medienanstalten

Von juuuport bis zum Internet-ABC

Medienkompetenzbericht

Wie sieht die Zukunft der Medienentwicklung aus? Was muss Medienpädagogik leisten? Welche gemeinsamen Projekte gibt es und was passiert in den einzelnen Medienanstalten? Diese und weitere Fragen beantwortet der neue Medienkompetenzbericht der Landesmedienanstalten. Auf knapp 200 Seiten können sich Interessierte umfassend über Aufgaben und Ziele im Bereich der Medienkompetenz informieren.

Am Anfang stehen drei Fachaufsätze, verfasst von Professoren, zur Bedeutung computervermittelter Kommunikation für das gesellschaftliche Leben, den Herausforderungen an Medienpädagogik und einem Modell für Qualitätskriterien von Medienbildung in Bürgermedien. Danach folgt eine Vorstellung der sieben gemeinsamen Projekte der Landesmedienanstalten wie FLIMMO (Programmratgeber für Eltern), juuuport (Jugendliche helfen Jugendlichen im Netz) oder dem Internet-ABC (Medienkompetenz in Grundschulen). Zum Abschluss stellen die Medienanstalten der einzelnen Bundesländer sich selbst und ihre individuellen Projekte vor.

Der Bericht kann bei der (bre(ma bestellt werden: info@bremische-landesmedienanstalt.de