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Leitfaden zur Werbekennzeichnung bei YouTube

Wenn YouTuberin Dagi Bee in einem ihrer Videos ein neues Beauty-Produkt in die Kamera hält und dessen Vorzüge aufzählt, dann hat das natürlich eine Wirkung auf ihre Zuschauer. So ist es nicht selten, dass ein von Dagi angepriesenes Produkt am nächsten Tag haufenweise über die Ladentheke wandert. Denn ihre Abonnenten und Fans vertrauen dem Beauty-Sternchen und ihrer Expertise. So weit, so gut. Was ist aber, wenn YouTuber ein Produkt nicht (nur) anpreisen, weil sie es für empfehlenswert halten, sondern weil sie dafür vom Hersteller bezahlt wurden oder ihnen das Produkt hierfür umsonst zur Verfügung gestellt wurde? Dann handelt es sich um Werbung, die gekennzeichnet werden muss. So steht es im Gesetz (§ 58 Abs. 3 i. V .m. § 7 Abs.3 RStV). Und das ist auch nur fair, denn die YouTuber tragen eine Verantwortung gegenüber ihren Fans.

Weil es für viele der jungen YouTuber verständlicherweise zunächst schwierig zu überblicken ist, wann es sich um Produktplatzierung und wann es sich um Werbung handelt und wie dies dann gekennzeichnet werden muss, haben die Landesmedienanstalten eine FAQ-Übersicht erarbeitet, die genau erklärt, in welchen Fällen man sich wie verhalten muss. Denn eins ist sicher: ist das Vertrauen der Abonnenten erstmal verloren, ist es sehr schwer, es zurückzugewinnen (wie auch LeFloid schon bitter erfahren musste). Den Leitfaden als pdf gibt es hier.

Und noch mehr zum Thema gibt es zum Beispiel hier.