Medienpolitik

Medienpolitik bezeichnet alle Diskurse und Maßnahmen, die den Ordnungsrahmen für publizistische Medien bilden und deren Spielraum anhand von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien definieren. Im Zuge der Digitalisierung wachsen Märkte, die teilweise noch getrennt geregelt werden (Printmedien, Rundfunk, Mobilfunk, Telekommunikation), immer mehr zusammen. Dies führt zu Diskussionen in der EU, dem Bund und den Ländern über eine neue Medienpolitik. Die Veränderungen der Medienwelt führen auch zu politischen Diskussionen über das Thema Medienkompetenz.

Positionspapier des Netzwerks Medienkompetenz

Das Medienkompetenz-Netzwerk Bremen veröffentlich hiermit ein gemeinsames Positionspapier zur Stärkung der Medienkompetenzvermittlung im Land Bremen. In dem Papier stellt das Netzwerk, dem über 100 Fachkräfte der Medienarbeit angehören, konkrete Forderungen und bietet in allen Bereichen seine Zusammenarbeit an.

Dem Netzwerk geht es um eine grundsätzliche Aufwertung der medienpädagogischen Arbeit. „Medienkompetenz braucht ein klares Bekenntnis der Politik und wirksame Unterstützung“ heißt es dazu im Papier. Es geht aber auch um nachhaltige strukturelle Veränderungen. Unter anderem werden Medienbildungspläne für alle Bildungsbereiche und eine bessere Zusammenarbeit der einzelnen zuständigen senatorischen Ressorts gefordert. Konkrete Vorschläge, wie z.B. ein gemeinsamer Technik-Pool für die außerschulische Medienarbeit, vervollständigen das Papier. Das erklärte Ziel des Netzwerks ist die Erarbeitung eines „Masterplans Medienkompetenz“ für Bremen und Bremerhaven.

Das Positionspapier Medienkompetenz steht Ihnen HIER zur Verfügung!